Op de Punkt – Oktober 2017

Ein Wahlkampf mit Unklarheiten

 

Der Wahlkampf in Steinsel hat in den letzten Wochen für mehrere Unklarheiten gesorgt. Lassen Sie uns zusammen noch einmal die wichtigsten Punkte durchgehen und die jeweilige Position der CSV erläutern.

Das Recyclingcenter

Wir haben es bereits in unserem Programm erwähnt, das bestehende Recyclingcenter funktioniert gut, jedoch muss wegen seiner Lage ein neues Gelände gefunden werden. Die hierbei oft erwähnte Variante auf dem Heisdorfer Plateau war aber nur eine von insgesamt sechs diskutierten Ideen, für welche aber eine Genehmigung vom Umweltministerium verweigert wurde. Der Vorschlag war also schnell vom Tisch. Alle sechs sind wegen unterschiedlichsten Gründe schwer umsetzbar: Umweltschutz, Verweigerung von Besitzern zu verkaufen, exorbitante Verkaufspreise, Zugänglichkeit und Parkmöglichkeiten, Weigerung zur Zusammenarbeit seitens der Nachbargemeinde Walfer.

Wenn man also nur eine der sechs Ideen kritisiert, nämlich die auf dem Heisdorfer Plateau, lässt man die immensen Anstrengungen des Schöffenrates der letzten 6 Jahre komplett außer Acht.

Für die CSV sind das Ausloten eines geeigneten Grundstückes und der Bau eines neuen modernen Recyclingcenters eine der Hauptaufgaben der kommenden 6 Jahre.

Der Feldweg in Müllendorf (speziell für Landwirtschaftliche Fahrzeuge)

Dieser Weg ist eines der Hauptprojekte der scheidenden Koalition und wird von allen Seiten als Erfolg gepriesen: Von Einwohnern, die endlich Straßen vorfinden die von weniger Traktoren und anderem schwerem Gerät befahren werden, sowie Landwirtschaftsbetrieben, die durch diesen Feldweg, schneller und leichter auf die Steinseler Höhen gelangen.

Wie so oft, gibt es auch hier, kleinere Ärgernisse! Das Landwirtschaftsministerium hat der Gemeinde Steinsel vorgeschrieben, eine Schotterstraße zu bauen wegen Gründen der Wasserdurchlässigkeit. Eine sehr kostspielige Variante, die auch noch mit sich brachte, dass sich bei Regen der Zustand der Straße verschlechterte, hingegen bei Trockenheit, enorm viel Staub aufgewirbelte.

Die nun gefundene Lösung, welche 2018 realisiert wird, sieht das Verlegen von regendurchlässigen Betonplatten vor. Auch dies wurde der Gemeinde von der staatlichen Verwaltung vorgeschrieben und auch hierbei handelt es sich wiederum eine kostspieligere Variante als das einfache Auftragen von Asphalt.

Hieraus sollte nicht versucht werden der Koalition einen Strick zu drehen. Auch ist es als Wahlkampfthema gänzlich ungeeignet, da kein Fehlverhalten von kommunaler Seite vorliegt.

Der neue PAG und der fehlende politische Mut

Dieser von der Oppositionspartei in Umlauf gebrachte Werbespruch, hört sich wie so vieles im Leben gut an, ist aber radikal falsch und entbehrt jeder Grundlage und muss deswegen richtiggestellt werden.

Der neue allgemeine Bebauungsplan ist ein Großprojekt von so großer Spannweite, dass für seine noch nicht gänzlich abgeschlossene Ausarbeitung mehrere Ingenieurbüros benötigt werden. Die Gemeinde hat in dieser Angelegenheit, auch im Vergleich zu anderen Gemeinden, innoviert indem sie die Renaturierung der Alzette in den Plan mit aufgenommen hat. Bis zur Aufnahme in den PAG gab es viele technische Details zu klären, die aber mit Geduld und dem Bestreben nach Umsetzung gelöst werden konnten.

Danach galt es nur noch für jedes Grundstück die strategische Umweltprüfung durchzuführen. Dies soll die ökologische Verträglichkeit mit einer möglichen Bebauung analysieren. Eine Mammutaufgabe, die zum Zeitpunkt der Redaktion dieses Textes noch nicht abgeschlossen war.

Wegen dieser Verzögerung hat sich der Schöffenrat dazu entschlossen den PAG erst nach den Wahlen vorzustellen, dies wurde auch dem Gemeinderat so mitgeteilt. Es wird dem neuen Gemeinderat ermöglichen die Diskussionen in aller Ruhe und ohne jeglichen Druck zu führen.

Es sei erwähnt, dass alle Gemeinderatsmitglieder mit dieser Vorgehensweise einverstanden waren. Sollte also eine Partei der Meinung sein, dass es jemandem an Mut fehlt, so meint sie wohl sich selber, denn die Gemeinderäte der Opposition hätten ihr Unverständnis sofort in der Ratssitzung zum Ausdruck bringen können, taten es aber wohl mangels Mut nicht.

Der soziale Wohnungsbau

Die Gemeinde hat Bauland zur Schaffung von Sozialwohnungen in Müllendorf erworben. Der Fonds du Logement in seiner Rolle als Bauträger hat diese errichtet. Vor der Verwirklichung hat die Straßenbauverwaltung den Abstand zwischen Straße und Gebäude festgelegt, damit die Sicht der Verkehrsteilnehmer auf dieser Kreuzung gewährleistet ist.

Leider stellte sich kurz vor der Fertigstellung des Baus heraus, dass die Wohnungen, so wie ursprünglich vorgesehen, nicht ausschließlich an Steinseler Bürger vermietet werden können, da diese Regelung in den Statuten des Bauträgers nicht vorgesehen ist. Um aus dieser verzwickten Situation herauszukommen, hat der Schöffenrat gemeinsam mit der neuen Direktion des Fonds du Logement festgehalten, dass 6 von 15 Wohnungen von der Gemeinde erworben werden um anschließend den Schwächeren unserer Gemeinschaft vermitteln zu können.

Ein gelungenes Projekt, wobei die Opposition keine weiteren Kritikpunkte als Lage, Parkstellplätze oder Schnelligkeit der Verteilung eben dieser Wohnungen findet. Überhaupt keine Beachtung bei der Opposition findet die Mühe des Sozialamtes einen gerechten Verteilerschlüssel zu finden.

Ein weiteres Beispiel, dass man sich besser vorher informiert und den Erläuterungen des Schöffenrates zuhören sollte. Ohne Detail- und Sachkenntnis sollte man sich nicht vor den Karren spannen lassen.

Ein weiteres Projekt mit Sozialwohnungen wird auf dem alten Gelände „Ecker“ im Steinseler Ortskern realisiert. Bis zu 6 Wohnungen sind vom Bauherrn zu diesem Zweck vorgesehen. Hierfür hatte letzterer gar keine gesetzliche Verpflichtung, da das Gesetz zum Zeitpunkt des Votums der Gemeinde keine solche Bestimmung enthielt. Ein weiterer Erfolg sozialer Politik der LSAP-CSV Mehrheit. Beides Parteien, welche das „S“ nicht nur im Herzen, sondern auch im Namen tragen.

Desweitern wird auch vergessen, dass mehr Parkstellplatze die für Wohnungen zur Verfügung stehende Fläche verringert und verteuert hätten. Was wiederum dazu führen würde, dass Wohnungen in Steinsel nur von sehr gut verdienenden Menschen erwerbbar wären. Dies ist nicht Teil der CSV-Philosophie oder die des Schöffenrates.

Die Kritik am Gemeindebudget

Vorneweg eine allgemeine Klarstellung: Die Gemeinde ist kein Unternehmen und existiert nicht um Gewinn zu erzielen. Sie hat als Mission seinen Einwohnern allgemein nützliche Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen. Wenn Projekte für einen längerfristigen Zeitraum und mit Weitsicht geplant werden, verlangt dieses Vorgehen höhere Investitionen, da man schon für zukünftige Herausforderungen gewappnet sein will. Dies erklärt warum die Gemeinde in den vergangenen Jahren Kredite aufnehmen musste.

Desweiteren lassen sich die Schulden der Gemeinde nur auf zwei Wegen abbauen, erstens in dem man die alten frühzeitig zurückerstattet oder zweitens in dem man Investitionen in neue Projekte verringert.

In dieser Logik sind also Ideen wie der Bau eines Parkhauses, der Erwerb von Land zur Schaffung von sozialen Wohnraum welches nicht im Bauperimeter liegt, leider nicht möglich. Die Oppositionspartei muss sich also von ihren Ideen in der „Retrospektive“ verabschieden.

So viel zu den strittigen Punkten dieser Wahlkampagne. Die CSV mitsamt ihrem Schöffen kennen alle Akten sehr gut und vertreten den Standpunkt, dass man eine Politik betreiben muss, bei der die Kunst darin liegt, prioritär die Projekte anzugehen, die auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzbar sind.

Wir versprechen dem Wähler keine Luftschlösser: Die CSV steht für eine seriöse Politik, die den Wähler nicht hinters Licht führt.

Eis Kandidaten fir d’Wahlen 2017

Vun lénks no riets: Filipe Sampaio Rolo, Roger Scheeck, Claude Schroeder, Marcel Oberweis, Ioana Politic-Paucard, Jean Rossy, Lucija Duric, Bob Morbach, Fernando Lopes de Sousa, Josy Hansen, Léon Weber

Eis Kandidaten fir d’Gemengewahlen

Plange fir d’Zukunft vun Steesel, dat ass d’Erausfuerderung fir eis CSV-Equipe.
Mir si gutt strukturéiert, deelweis nei opgestallt a mir gi weiderhinn mat Dynamik a Begeeschterung un d’Wierk.
Mir paken déi Steeseler Problemer un: Mobilitéit, Logement, Schoul,…
An eisem Wahlprogramm wäert Dir demnächst eis Léisungsvierschléi noliese kënnen.

2016: Das wärmste Jahr in der Geschichte der Wetterbeobachtungen

Nach den vorliegenden Angaben der Klimawissenschaftler haben sich die globalen Temperaturen im Schnitt auf 14,94 °C im Jahr 2016 erhöht, dies gegenüber 14,88 ° C im Jahr 2015. In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Erde um 1,2 Grad C seit dem Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen im Jahr 1880 erhöht hat und das Pariser Klimaabkommen im Rahmen der COP 21 die maximale Erhöhung auf 2 Grad C möglichst  sogar auf 1,5 Grad C begrenzen möchte, zeigt den engen Spielraum, den die Weltbevölkerung noch hat. Um die globalen Datensätze zu sammeln, werden derzeit die Daten von 6.300 Wetterstationen, Wissenschaftsschiffen, Ozeanbojen und antarktischen Forschungsstationen zusammengefasst und statistisch bearbeitet.

Um die karbonfreie Wirtschaft im Jahr 2050 zu erreichen, müssen etwa 75 Prozent der bekannten Reserven an fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas im Boden verbleiben. Mit diesen mutigen Schritten auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung, dürfte der voranschreitende Klimawandel abgebremst werden.

Die Klimawissenschaftler heben hervor, dass das Jahr 2016 das wärmste je gemessene Jahr wird, obwohl die CO2-Treibhausgasemissionen im dritten Jahr leicht rückläufig sind. Während es in weiten Teilen Asiens deutlich kühler als im weltweiten Mittel in diesem Jahr ist, weisen großflächige Gebiete u.a. in Alaska, in Kanada und in Afrika deutlich höhere Temperaturen (um sechs bis sieben Grad C über dem langfristigen Trend) auf.

Wenn sich auch die CO2-Treibhausgasemissionen weltweit verringern, dann erhöht sich leider die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre, so die Messungen auf dem Vulkan Mauna Loa in Hawai. Seit dem Jahr 1958 wird dort die CO2-Konzentration gemessen und diese betrug 407 ppm im Jahr 2016. Die Messstation am australischen Cape Grim meldete vor kurzem, dass nunmehr die „magische Grenze 400 ppm“ auf der Südhalbkugel überschritten wurde. Vor der Industrialisierung lag diese bei 280 ppm und für die Erhöhung werden zum größten Teil die Menschen in den reichen Ländern durch ihren unbändigen Verbrauch an fossilen Energieträgern verantwortlich gemacht.

Die direkten Folgen der Temperaturerhöhung

Die Klimatologen werden nicht müde darauf hinzuweisen, dass vor allem die Eisflächen des Nordpols immer geringer werden. Im Oktober 2016 waren nur noch 9 Millionen km2 mit Eis bedeckt, 2 Millionen km2 weniger als im Mittel der vergangenen 30 Jahre. Auf dem Südpol bedeckte das Eis im selben Monat nur noch eine Fläche von 14,5 Millionen km2 – vier Prozent weniger als üblich. Ohne diese Eisschicht, welche die Sonnenstrahlen reflektiert – siehe das Albedo – erhöhen sich die Meerestemperaturen und der Schmelzprozess wird verstärkt.

Nach Angaben der Klimaforscher lag die durchschnittliche Oberflächentemperatur in der Nordpolregion bereits im Jahr 2015 schon 2,8 Grad C höher als zu Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Dies führt zusammen mit dem Schmelzprozess der Gletscher unweigerlich zu einem Anstieg des Meeresspiegels und man schätzt diesen auf etwa 20 cm seit dem Jahr 1900. Falls dieser Trend nicht gebrochen wird, dann dürften es 80 cm bis zum Jahr 2100 werden.

In den Ozeanen schreitet der Klimawandel ebenfalls voran, so die Weltorganisation für Meteorologie WMO, und die Leidtragenden sind die riesigen Korallenriffe, vor allem das “Great Barrier Reef” im Nordosten von Australien. Nach Angaben der Forscher muss mit einem Verlust in Höhe von 50 Prozent der Korallenbestände gerechnet werden. In diesem Jahr unterstützt das Phänomen “el Nino” diesen negativen Trend zusätzlich.

Es muss ebenfalls auf das besorgniserregende Artensterben sowie die Überlastung der natürlichen Systeme durch den Klimawandel hingewiesen werden. Mit der zunehmenden Erwärmung steigt die Häufigkeit der extremen Wettereignisse. Die wirtschaftlichen Folgen der sich häufenden Wetterkapriolen und die Naturkatastrophen werden mit jährlichen Kosten in Höhe von 500 Milliarden € veranschlagt.

Eine hohe Gefahr für den Planeten bedeutet die starke Erhöhung der Temperaturen um mehrere Grad in Sibirien, denn als Folge taut der Permafrost auf und führt zu erhöhten Emissionen des Treibhausgases Methan, welches wiederum den Klimawandel antreibt.

Warum ist das Ziel der 1,5 Grad C Erhöhung so wichtig

Die Erhöhung der Temperaturen wird jeden Erdenbürger treffen, jedoch mit unterschiedlicher Vehemenz. Die Menschen der Industrieländer werden die sich einstellenden Umweltschäden aufgrund der noch vorhandenen finanziellen Mittel begleichen. Die Mitbürger in den Entwicklungsländern können dies hingegen nicht, sie sind die Leidtragenden.

Als weitere Folge des Klimawandels sei sie abschmelzenden Gletscher in den Gebirgsketten erwähnt, da diese für die Süßwasserversorgung von Millionen Menschen verantwortlich sind. Neben diese Fakten kommt es u.a. durch den Schmelzvorgang zu einer Erhöhung des Meeresspiegels, sodass Millionen Menschen entlang der Küsten ihre Heimat verlassen müssen. Zusätzlich werden landwirtschaftliche Flächen durch die Starkregen und die Dürren unbrauchbar – Millionen Kleinbauern in den Entwicklungsländern müssen um ihre Ernte bangen und sich auf Hungersnöte einstellen.

In der Europäischen Union setzt sich der Trend zu einem generellen Temperaturanstieg ebenfalls fort – die Wüstenbildung im südlichen Europa und die schmelzenden Gletscher in den Alpen sind Zeugen den Wandels. Die Menschen sind des Weiteren mit Tod bringenden Taifunen und Überschwemmungen konfrontiert. Der Klimawandel wird sich verstärken und vor allem die Landwirtschaft und die Waldwirtschaft in unseren Breitengraden beuteln. Die Fauna und die Flora werden sich jedoch nur begrenzt diesem  schnell voranschreitenden Prozess anpassen können.

Hinsichtlich des ökologischen Fußabdruckes möge der WWF zitiert werden, welcher den unbändigen Verbrauch an Naturressourcen der Menschheit anprangert. Mittlerweile verbrauchen die Menschen die Ressourcen von fast zwei Planeten, obwohl wir nur über einen Planeten verfügen. Der aktuelle Lebensstil kann nicht längerfristig aufrecht erhalten bleiben. Da die Regenerationsfähigkeit der Erde negativ beeinflusst wird, muss anerkannt werden, dass wir nicht nur Zinsen verprassen, sondern bereits das Kapital des Planeten angreifen. Wenn wir demzufolge so weitermachen wie bisher, ist der Kollaps unserer Zivilisation keine Frage des Ob, sondern des Wann. Wir leben in einer Wirtschaft, die ihre natürlichen Unterstützungssysteme zerstört – und wir bewegen uns immer schneller dem gefährlichen  Abgrund zu. Noch können wir die Gefahr bannen, aber es bedarf des guten Willens aller Menschen. Angesichts der Faktenlage braucht es doch viel Optimismus, wen man an noch an das Erreichen dieses Zieles glauben will.

Aufbau einer gerechten und solidarischen Welt

Die Vereinten Nationen teilen mit, dass sich die Einwohnerzahl auf etwa 9,7 Milliarden Menschen im Jahr 2050 erhöhen wird und möglicherweise auf 11,2 Milliarden im Jahr 2100. Eine weitere Zahl mag erschrecken, soll doch die Zahl der Menschen in Afrika von derzeit 1,2 Milliarden auf 4,4 Milliarden hochschnellen und dies angesichts der herrschenden Armut und Perspektivlosigkeit. Afrika zählt eindeutig zu den großen Verlierern der Globalisierungspolitik und die Industrieländer stehen in der Verantwortung. Diesbezüglich möchte ich darauf hinweisen, dass Europa derzeit erst die Anfänge der Migration aus anderen Weltregionen verspürt.

Sind wir uns bewusst, dass mehrere Hundert Millionen junge Menschen in Afrika nur einen Wunsch haben, zu uns zu kommen und etwas Lebensglück „erhaschen“. Tausende sind skrupellosen Schleuserbanden ausgeliefert und viele von ihnen werden die gefährliche  Überfahrt nach Europa mit dem Leben bezahlen.

Es ist deshalb sehr informationsreich zu wissen, dass laut dem rezenten missio-magazin, die politischen Mauern und Grenzanlagen der Welt mittlerweile eine Länge von fast 11.000 km erreicht haben. Die längste Grenzmauer mit 4.000 km befindet sich zwischen Indien und Bangladesch, eine weitre Grenzanlage mit 2.400 km Länge wurde zwischen Marokko und dem von der Frente Polisario beanspruchten Gebietes in der Westsahara.

Hier Armut und dort üppiger Wohlstand

Die gegenwärtige globale Entwicklung zeigt in aller Deutlichkeit, dass sich angesichts der erhöhende Weltbevölkerung und der nicht ausreichenden Ernährungslage sowie der prekären Wasserversorgung eine ernsthafte Ungerechtigkeit einstellt. Dort wo Millionen armer Menschen verzweifelt nach etwas Glück vergebens suchen, staut sich eine explosive Kraft auf, deren Wucht in allen der Erde verspürt wird.

Für die Entwicklungsländer stellt die Bekämpfung der Armut die größte Herausforderung dar, aber bedingt durch die fehlenden Geldmittel bewältigen sie diese Aufgabe nicht. 2,8 Milliarden Menschen müssen den täglichen Überlebenskampf mit weniger als zwei Euro bewerkstelligen, dies umgeben von Hunger und Elend, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Es sind dieselben Menschen, welche über keinen Zugang zu den kommerziellen Energien verfügen.

Eine direkte Folge dieser grassierenden Armut stellen die nicht endenden Flüchtlingströme dar. Kamen im Jahr 2016 weniger Flüchtlinge über die mittlerweile geschlossene Balkanroute, so strandeten Hunderttausende an den äußeren Grenzen der Europäischen Union und fristen ein erbärmliches Leben. Der Flüchtlingstrom aus Libyen über das Mittelmeer hält jedoch unverändert an und die Rekordzahl von 181.436 Bootsflüchtlingen wurde, gemäß den Informationen des Uno-Flüchtlingshilfswerks, in Italien im vergangenen Jahr erreicht. Da gleichzeitig Frankreich, die Schweiz und Österreich ihre Grenzen dicht gemacht haben, kommen die Asylanten nicht weiter und „überfüllen“ die Aufnahmelager in Italien. Hier werden derzeit 175.000 Menschen betreut, davon etwa 85 Prozent Notunterkünften.

Die oben zitierten Grenzen mögen noch so hoch sein, sie werden den Zustrom von Migranten nicht bremsen. Erst wenn in den Heimatländern die Chance auf ein menschenwürdiges Leben besteht, wenn die Infrastrukturen vorhanden sind, wenn die Armut und der Hunger besiegt sind, wenn die Schulausbildung funktioniert und die korrupten Regierungen abgedankt haben, werden die Jugendlichen ihre Zukunft aufbauen.

Die größte Bedrohung stellt nicht die Bevölkerungsentwicklung dar, sondern die Explosion des weltweiten Egoismus. Die wenigen Reichen haben Angst, dass der bisher von ihnen allein verprasste Wohlstandskuchen mit den vielen Armen gerecht geteilt werden muss. Im Vorfeld der diesjährigen Tagung des Davoser Gipfel hat die Entwicklungsorganisation Oxfam auf die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der ungleichen Verteilung des Wohlstandes hingewiesen. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die acht reichsten Menschen der Welt, nur Männer, ein ähnlich großes Vermögen wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit – 3.7 Milliarden Menschen – ihr Eigen nennen. Seit dem Jahr 2015 verfügt ein Prozent der Weltbevölkerung über mehr Besitz als die restlichen 99 Prozent.

Es muss ebenfalls hinterfragt werden, wieso mittlerweile 24 $-Milliardäre in Afrika leben? Da die Grenzen zwischen der politischen und der wirtschaftlichen Welt in Afrika fließend sind, häufen die politisch Mächtigen hohe Reichtümer an und der Verdacht der Vetternwirtschaft ist allgegenwärtig. Diesbezüglich darf nicht übersehen werden, dass jährlich 50 Milliarden $ an Entwicklungszusammenarbeitshilfe nach Afrika fließen, der wirtschaftliche Fortschritt  jedoch gering ist. Hingegen werden jährlich etwa 50 Milliarden $ aus Afrika in den reichen Norden „umgelenkt“ und fehlen so bei Aufbau.

Einige Beispiele als erste Lichtblicke in Afrika

            Den Unterlagen der Weltbank entnimmt man, dass 30 der 54 Staaten in Afrika regelmäßig mit Störungen in der Bereitstellung von elektrischer Energie geplagt sind. Mehr als 600 Millionen Menschen haben in diesem mit einem überaus großen Angebot an erneuerbaren Energie gesegneten Kontinent keinen Zugriff zur elektrischen Energie, das Lebenselixier für den wirtschaftlichen Fortschritt, für die verbesserte Ernährung und die Ausbildung aller sozialen Schichten.

1°        Der Bau des weltweit größten Parabolrinnensolarkraftwerkes in Ouarzazate (Marokko) begann im Mai 2013. Im Dezember 2016 wurde die erste Anlage des gigantischen Kraftwerkes in der Wüste südöstlich der Stadt Marrakesch mit einer elektrischen Leistung von 150 MW in Betrieb genommen. Der erste Teil des Kraftwerkes Noor I enthält Parabolrinnen, welche  sieben m hoch und drei m breit sind. Die 537.000 Parabolrinnen sind in 400 parallelen Reihen von 300 m Länge aufgestellt. Die Investitionskosten für den ersten Abschnitt belaufen sich auf 2,2 Milliarden Euro. Im Endausbau sind an diesem Standort 500 MW installiert.

Die Parabolrinnen werden permanent computergesteuert der Sonne nachgefühlt und sammeln das Sonnenlicht, um es auf das Absorberrohr im Brennpunkt des gebogenen Spiegels, zu reflektieren. Das im Rohr zirkulierende Thermoöl wird auf fast 400 °C aufgeheizt, um die nachgeschaltete Dampfturbine anzutreiben. Mit dieser Turbine wird die benötigte elektrische Energie über den Generator erzeugt. Die Anlage nutzt das Sonnenlicht nicht nur während den Tagesstunden, sondern auch in den Abendstunden, wenn der Bedarf besonders hoch ist. Neben der Erwärmung des Wassers für den Dampfkreislauf wird auch ein spezielles, flüssiges Salz erwärmt, welches anschließend seine Wärme zur Erzeugung von elektrischer Energie während weiteren sechs Stunden bereitstellt.

Zur Information sei gesagt, dass die jährliche Solareinstrahlung etwa 2.500 kW/m2 beträgt und somit mehr als doppelt als in unseren Breitengraden. Marokko möchte bis zum Jahr 2020 weitere 2.000 MW auf erneuerbarer Basis an das Versorgungsnetz bringen. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Erzeugung von elektrischer Energie soll auf 42 Prozent gegenüber aktuell 14 Prozent erhöhen.PUBLICITÉ

       Die Haushalte, welche in Afrika keine Anbindung an das Versorgungsnetz der elektrischen Energie haben, sind alltäglich mit Problemen geplagt, die es in der westlichen Welt nicht gibt. Bislang mussten die Menschen oft eine Tagesreise in die nächste Stadt in Kauf nehmen, um ihr Handy für etwa 50 Cent aufzuladen. Durch die Errichtung von dezentralen Solarkiosks können die Menschen diese Dienstleistung nunmehr in ihren Orten erhalten. Zusätzlich werden  empfindliche Medikamente in den Kühlschränken aufbewahrt. Der Solarkiosk besteht aus einer leichten, aber stabilen und zerlegbaren Hülle, einem Solardach und einer Batterie, die Menschen in den Dörfern stellen diese mittlerweile selbst zusammen und erhalten Zutritt zum zivilisatorischen und technischen Fortschritt.

Die aufgestellten Kornmühlen und die Solarkocher „erlösen“ die Frauen und Mädchen von schwerer Arbeit, die mit Photovoltaik betriebenen Brunnenerlauben nehmen ihnen den oft beschwerlichen Gang zu entfernten Wassertümpeln ab. Die Solarlampen liefern vielen Menschen nach Einbruch der Dunkelheit Licht, ohne dass sie den giftigen Dunst von Kerosinlampen einatmen müssen.

Hinsichtlich der Ausgestaltung der Versorgung mit elektrischer Energie wurde seitens der Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit der „African Development Bank“ das Ziel ins Auge gefasst, dass innerhalb der kommenden zehn Jahre, die Stromversorgung für ganz Afrika bereitgestellt werden soll. Für dieses pharaonische Projekt müssen jährlich 55 Milliarden $ investiert werden, immerhin ein Bruchteil der in der Welt pro Jahr bereitgestellten Militärausgaben.

3°        Eine Möglichkeit, das Anwachsen der Wüsten, vor allem die Sahara, zu begrenzen, stellt die Anpflanzung der Purgiernuss „Jatropha curcas“ – einem widerstandsfähigen Strauch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse – dar. Diese Pflanze erreicht die beachtliche Höhe von fast acht m. Sie wächst auf kargen, trockenen Böden, die für die Nahrungsmittelproduktion nicht genutzt werden können. Außerdem gedeiht sie unter extremen Umweltbedingungen sehr gut und mit der aus den Pflanzenkläranlagen stammenden Flüssigkeit kann sie sogar gedeihen.

„Jatropha curcas“ wird mittlerweile in der Wüste plantagenweise angebaut und beeinflusst das regionale Klima positiv, erhöht die Niederschläge und bindet große Mengen Kohlendioxid. Sie weist außerdem enorme wirtschaftliche Effekte, denn sie trägt nach wenigen Jahren ölhaltige Früchte. Das extrahierte Öl ist stark giftig und nicht für den Verzehr geeignet, es kommt jedoch als Biotreibstoff zum Einsatz und die verbleibenden Presskuchen dienen als hervorragender Dünger.

4°        Dem Ausbau der Infrastrukturen in Afrika fällt eine zentra­le Rolle zu. Den Informationen der Weltbank zu Folge, verfügt die Subsahara derzeit über die schlechteste Infrastruktur weltweit, dies hinsichtlich der Quantität als auch der Qualität. Die schlechten  Eisenbahnverbindungen und Straßeninfrastrukturen führen zu hohen Transportkosten und verhindern das wirtschaftliche Wachstum, vor allem verhindern sie den Aufbau der Logistik, um die ländlichen Bevölkerungen zu ernähren und zu bedienen.

Mittlerweile zeichnet sich jedoch ein Umdenken ab, haben doch viele afrikanische Re­gierungen, die Afrikanische Union, die internationale Geber­organisationen und auch die bilateralen Geber die Notwendigkeit verstärkter Investitionen erkannt. So hat u.a. die Afrikanische Union das „Programme for Infrastructure Development in Af­rica (PIDA)“ initiiert, welches Investitionen in Höhe von 380 Milliarden $ für den Zeitraum von 2010 bis 2030 vorsieht.

Schlussgedanken

Wer rechtzeitig das Notwendige tut, hat ungeahnte Chance, nicht nur die Richtung mitzubestimmen, sondern auch, das Neue zu seinem Vorteil zu nutzen. Die zentrale Herausforderung, vor der die Menschheit heute steht, ist es Sorge zu tragen, dass die Globalisierung für alle Menschen auf der Welt zu einer positiven Kraft wird, statt Milliarden von ihnen im Elend zurückzulassen.

Durch die Förderung der privaten Kapitalströme in die einkommensschwachen Länder, insbesondere in Form von ausländischen Direktinvestitionen, können dort Arbeitsplätze geschaffen werden, damit die Menschen ihre angestammte Heimat nicht verlassen und sich nicht auf eine ungewisse Reise in die industrialisierten Länder einlassen. Hierin liegen die Chancen, die uns alle zu einer verantwortungsvollen Zukunftsgestaltung befähigen. Wenn diese Chance vertan wird, dann werden die notleidenden Menschen zu uns kommen. Auch wenn sie am Rand der Gesellschaft stehen, ist dies für sie immer noch erstrebenswerter als ein von Hunger, Elend und frühem Tod gekennzeichneten Leben in ihren Heimatländern.

Die Kreislaufwirtschaft: Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und der Ressourcenproduktivität

Zunehmend werden die Res­sourcen knapper und teurer, vor allem wegen des Wachs­tums der Weltbevölkerung sowie der aufholenden Entwicklung der Schwellen- und Entwicklungsländer. Zusätzlich werden die Umweltbelastungen durch die Gewinnung der Primärrohstoffe u.a. Erdöl, Erdgas, Kohle, Erze und Seltene Erden immer größer.

Die erhöhte Gewinnung von Sekundärrohstoffen durch das Recycling ersetzt die primären Rohstoffe  und steigert die Ressourcenproduktivität. Die aktuellen Verbrauchsmuster übersteigen die Ressourcenvorkommen der Erde um ein Vielfaches. Die Weltwirtschaft, wenn sie denn keinen Kollaps erleiden soll, muss sich verstärkt der nachhaltig gestalteten Kreislaufwirtschaft hinwenden d.h. der Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenver­brauch – die Kreislaufwirtschaft führt den Umweltschutz und die Wirtschaft zusammen.

Diese ist so ausgelegt, dass sie den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich erhält und nur geringe Abfälle entstehen lässt. Mit ihr lässt sich die nachhaltige, karbonfreie, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft aufbauen. Es wird geschätzt, dass der sinnvolle Verbrauch, das Recycling und die Wiederverwertung der Weltwirtschaft einen Nutzen von 4.500 Milliarden $ bis zum Jahr 2030 erbringt.

Der Aktionsplan der Europäischen Union

Die Europäische Union steht wegen der hohen Importabhängigkeit von hochwertigen Ressourcen in der Verantwortung. Der Ressourcenwirtschaft und der Entsorgungswirtschaft werden im Programm Horizont 2020 der Europäischen Union eine verstärkte Bedeutung beigemessen.

Die Abfallpolitik der Europäischen Union weist die folgenden Punkte auf:

  1. Steigerung der Ressourceneffizienz um 30 % von heute bis zum Jahr 2030
  2. Wiederwendungs- und Recyclingquote von Siedlungsabfällen um 70 % bis zum Jahr 2030
  3. Höhere Recyclingquote für die Verpackungsabfälle um 80 % und ein Deponierungsverbot bis zum Jahr 2030
  4. Das Recycling von Bau- und Abbruchabfällen vorantreiben.

Die lineare Wirtschaftsweise ist nicht mehr zeitgemäß

Noch beruhen die aktuelle Wirtschaft und das Verbraucherverhalten weitgehend nicht auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, sondern folgen dem linearen Prinzip. In der Linearwirtschaft (Wegwerfwirtschaft)  werden die Ressourcen gewonnen, verarbei­tet, verwendet und zum Schluss fast vollständig als Abfälle ent­sorgt u.a. durch die Müllverbrennung oder die Deponierung. Dabei werden wertvolle Materialien in hohen Mengen vernichtet.

Dieses Wirtschaftsmodell kann jedoch nur funk­tionieren, wenn die Ressourcen bei unendlicher Nachfrage auch unendlich verfügbar sind – dies ist leider nicht der Fall. Die globale Nachfrage erhöht sich und die nicht erneuerbaren sowie die nachwachsen­den Rohstoffe stehen nur begrenzt zur Verfügung.

 Die Kreislaufwirtschaft tritt in Aktion

Mittlerweile gibt es Alternativen, welche die klassische lineare Wirtschaftsweise aufbrechen und den Ressourcenver­brauch reduzieren. Es handelt sich um die Kreislaufwirtschaft, auch als „Circular Economy“ oder „Zero Waste“ bezeichnet. Die Ressourceneffizienz, die Abfallvermeidung, die Wiederver­wendung, die Wiederverwertung und das Recycling sind die Kernelemente dieses innovativen Konzeptes.

Auf jeder Stufe des Produktlebenszyklus wird den eingesetzten Materialien und verwendeten Energien durch die Vermeidung und das Recycling eine hohe Bedeutung beigemessen.  Dergestalt sollen vom Beginn (der Wiege) die umweltgerechte Gestaltung der Produkte gewährleistet und am Ende (der Bahre) das Recycling durchgeführt werden.

Die Kreislaufwirtschaft in den Augen der Europäischen Kommission ist durch die Schritte gekennzeichnet:

1°        Vermeidung  (den Bedarf und den  Verbrauch von Rohstoffen, Ma­terialien und Produkten verringern)

2°        Wiederverwendung (nach Reparatur)

3°        Wiederverwertung (von noch verwendbaren Komponenten)

4°        Recycling (Stoffe erneut einem Lebenszyklus zuführen).

Ein wichtiger Aspekt des Produktlebenszyklus ist das Ökodesign von Produkten, welches die Voraussetzung ist, dass ein Produkt am Ende des Lebenszyklus möglichst vollstän­dig verwertet und die in ihm enthaltenen Rohstoffe zu­rückgewonnen werden. Die Kreislaufwirtschaft verringert so die Nachfrage nach Primärrohstoffen in der europäischen Industrie, sodass die Wertschöpfungsket­ten weniger anfällig für die Preis­schwankungen der internationalen Rohstoffmärkte sowie der Versorgungsunsicherheiten aufgrund von Knappheiten werden.

Es sei vermerkt, dass der Rohstoffverbrauch der Erde 10 Milliarden Tonnen im Jahr 1900 betrug, heute bereits 70 Milliarden und voraussichtlich 140 Milliarden im Jahr 2050. Die Hinwendung zur Kreislaufwirtschaft, allein in der Europäischen Union, dürfte Materialkosten-einsparungen in Höhe von mehreren 100 Milliarden Euro erbringen.

2014-08-25-Kreislaufwirtschaft-EU-Skizze-Rahmen

Informationen zur Europäischen Union

Die Europäische Union möchte die Kreislaufwirtschaft verstärkt unterstützen und verlangt, dass Glas, Kunststoffe, Metalle und Papier einer Abfallhierarchie unterworfen werden.

In der EU werden derzeit 40 % der erzeugten Haushaltsabfälle recycelt und es sollen 70 % im Jahr 2030 sein. Hinsichtlich der Kunststoffe werden heute weniger als 25 % der gesammelten Kunststoffabfälle recycelt und etwa 50 % landen auf den Deponien, der Rest wird verbrannt. Bis zum Jahr 2030 sollen es 75 % werden. Bei Glas, Papier und  Metall werden Recyclingquoten von 80 % bis zum Jahr 2030 eingefordert. Hinsichtlich der Elektro- und Elektronikgeräte sollen 14 kg pro Einwohner im Jahr 2019 recycliert werden.

Bedingt durch die knapper werdenden Ressourcen und die steigenden Rohstoffkosten lohnt es sich zunehmend dem „Urban Mining“ eine erhöhte Bedeutung beizumessen, die Mülldeponien und die Recyclinganlagen sind „Goldgruben“. Die Metalle im Bauschutt sind wichtige Komponenten des Recyclings.

Die Abfälle sind künftig nicht mehr die Endprodukte des ökonomischen Rohstoffeinsatzes, sondern sie werden Teil von neuen Wirtschaftskreisläufen und verlängerten Wertschöpfungsketten. Betrachtet man z.B. die Elektroflotte, so erkennt man, dass für die Konstruktion eines Elektrofahrzeugs etwa 100 kg Kupfer benötigt werden, doppelt so viel  wie beim klassischen PKW.

Das gesamte Aufkommen der unterschiedlichen Abfälle in Luxemburg betrug 377.246.000 kg im Jahr 2014, so die Eurostat-Angaben – pro Einwohner etwa 640 kg. Noch liegt ein weiter Weg vor uns, werden doch zurzeit in der EU nur 29 % der Abfälle  wiederverwertet, weitere 28 & landen auf den Deponien, 26 % werden verbrannt und 17 % kompostiert. Die Rifkin-Studie weist im Übrigen darauf hin, dass  die luxemburgische Wirtschaft für jeden eingesetzten Euro im BIP ungefähr 2,5 kg Abfall hervorruft.

Schlussgedanken

Die Kreislaufwirtschaft bietet die optimale nachhaltige Lösung, um jeden Verbrauch zu verringern. Das Kernelement ist die gleichrangige Berücksichtigung der sozialen, der umweltschützerischen und der wirtschaftlichen Belange. Dabei müssen die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass sowohl die Wirtschaft als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher vor überhöhten Kosten geschützt werden.

Das Denken in Wertstoffkreisläufen wird sich in den kommenden Jahrzehnten massiv durchsetzen und zum wichtigsten Innovationsfeld für die nachhaltige Abfallwirtschaft werden. Die Ökologie und die Ökonomie in der Kreislaufwirtschaft zu vernetzen, stellt die wichtigste Aufgabe dar, gemäß dem zukunftsweisenden Konzept: „von der Wiege bis zur Bahre“, welches sich an der Natur orientiert, dort wo keine Abfälle anfallen.

Literaturhinweise:

1°              https://de.wikipedia.org/wiki/Kreislaufwirtschaft

2°              https://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft

Das Internationale Jahr 2012 – Nachhaltige Energie für alle Menschen

Das Internationale Jahr 2012 – Nachhaltige Energie für alle Menschen

*  Marcel Oberweis

Die rezenten Konferenzen von Busan und Durban haben der Weltöffentlichkeit vor Augen geführt, dass die Zeit der „leeren Gespräche“ endgültig vorbei ist und die Minimalkompromisse die anstehenden Probleme nicht lösen werden. Die internationale Gemeinschaft hat sich wohl für  die beschleunigte Ausrottung der Armut ausgesprochen, angesichts der aktuellen trüben wirtschaftlichen Lage auf Weltebene fehlen jedoch die notwendigen Impulse für das benötigte Wachstum, um die Lebensbedingungen der notleidenden Menschen zu verbessern. Es darf des Weiteren nicht verkannt werden, dass derzeit 2,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu den konventionellen Energien haben, über die die reichen Länder im Überfluss verfügen. Ist es ethisch zu verantworten, angesichts der hohen Energieverschwendung in den reichen Ländern, dass jeder fünfte Mensch keinen Zugang zu elektrischer Energie hat, derweil Hunderte Millionen Menschen keine Möglichkeit haben, eine warme Mahlzeit einzunehmen? Durch die Nutzung von Kochstellen, mit Dung oder Brennholz beheizt, sterben laut den Vereinten Nationen jährlich etwa 1,6 Millionen Menschen durch schädliche Rauchgase.

Die Losung kann deshalb nur lauten: „Die Entwicklung der Menschen muss in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten gestellt werden“. Dies gelingt jedoch nur, wenn allen Menschen die nötige Sicherheit, Ernährung, Ausbildung, Energie und Freiheit angeboten werden, um ihre produktiven und kreativen Fähigkeiten zur Verbesserung der individuellen Lebenschancen zu entfalten.

 

Die nachhaltige Energie für alle Menschen – Raus aus der Dunkelheit

Die Durban-Konferenz hat auch aufgezeigt, dass etwa 95 Prozent aller Menschen, die an signifikanter Energiearmut leiden, in Asien und vor allem in Afrika südlich der Sahara (von Senegal bis Eritrea) leben und diese keine Chance haben, ihren Lebensstandard in den kommenden Jahren bemerkenswert zu steigern. Der Klimawandel wird nicht von den Menschen in den Entwicklungsländern verursacht, sie erleiden jedoch die größten Auswirkungen. Innere Probleme und äußere Einflüsse, der Mangel an technischen und finanziellen Kapazitäten bedingen, dass sie sich dem Klimawandel nicht anpassen können. Ausgehend von den Erkenntnissen zum Klimawandel u.a. die Erhöhung des Meeresspiegels um etwa 3 mm pro Jahr durch den Schmelzprozess der Gletscher und Eiskappen sowie die erhöhte Erosion, wird sich auch die Konferenz über die nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, dem Rio+20-Gipfel in Rio de Janeiro im Juni 2012 ebenfalls mit dem brisanten Themenkomplex der Energieversorgung für alle Menschen des Planeten beschäftigen.

Die Aussage der Internationalen Energieagentur (IEA), dass der Zugang zu elektrischer Energie für diese „energiearmen“ Menschen lediglich drei Prozent der geplanten weltweiten jährlichen Investitionen in die zukunftsweisende Energie- und Mobilitätsmärkte  in Höhe von 35 Milliarden Euro ausmachen, unterstreicht zur Genüge. Man möge sich vor Augen führen, dass derzeit ungefähr 320 Milliarden Euro pro Jahr in die Subventionierung  der klassischen Energiequellen einfließen. Im Übrigen kann man die Aussage von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon loben, der nunmehr den Weg der „globalen grünen Revolution“ vorschlägt, um die Energieprobleme der Welt zu lösen. Die moderne Energieversorgung wird preiswerter, umweltfreundlicher und intelligenter, denn für den wachsenden Bedarf aller Menschen zu befriedigen, bedarf es der Nutzung der erneuerbaren Energiequellen. Die Sonne liefert etwa 15.000 mal mehr Energie auf die Erde als alle Menschen verbrauchen, für die Windenergie wird mit dem Faktor 320 und für die Wasserkraft mit dem Faktor 80 gerechnet. Allein die Tatsache, dass der Kontinent Afrika sein riesiges nachhaltiges Energieangebot zu weniger als 10 Prozent nutzt, zeigt die Chancen auf. Es wird gefordert, dass die erneuerbaren Energien in den Entwicklungsländern durch die Bereitstellung moderner Energietechnologien auf breiter Basis genutzt werden. In diesem Langfristprozess sind diese Energiequellen von entscheidender Bedeutung, mit ihnen wird der sichere, zuverlässige und nachhaltige Energiepfad beschritten.

Der IEA zufolge verdreifacht sich die Erzeugung der elektrischen Energie aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2035, eine Aufgabe von titanischen Dimensionen liegt vor uns. Parallel  dazu werden die Industrie- und die aufstrebenden Schwellenländer aufgefordert, die Energieeffizienz massiv zu erhöhen, denn der Handlungsdruck, den Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu beschränken, verlangt diese mutigen Schritte.

 

Das Zeitfenster unserer Möglichkeiten verringert sich permanent

Standen das Internationale Jahr 2010 für den Schutz der Biodiversität und das Internationale Jahr 2011 für den nachhaltigen Umgang mit den Wäldern im Mittelpunkt der Aktualität, wurde nunmehr das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr nachhaltiger Energie für alle Menschen erklärt. Über ausreichend Energie verfügen, stellt die größte Herausforderung hinsichtlich der Erfüllung der  Millenniums-Entwicklungsziele 2015 dar.

„Nur durch energisches Handeln“, so Ban Ki-moon, „werden die notleidenden Menschen ihren Energiebedarf für das Kochen, Heizen und Bildung nicht weiterhin durch die traditionellen Formen der Energieerzeugung, vielfach nur Biomasse, decken.“ Die beschwerliche Beschaffung von Trinkwasser und die Bereitstellung von warmen Mahlzeiten durch den Einsatz der elektrischen Energie bewirken „Wunder“, durch welche insbesondere die Lage der Frauen und Mädchen in den Entwicklungsländern erleichtert wird. Es zeigt sich in einem verstärkten Maß, dass der Zugang zu Energiedienstleistungen eine wichtige Voraussetzung für die Befriedigung der Grundbedürfnisse darstellt. Bedingt durch eine adäquate Entwicklungshilfe konnten bereits in vielen Ländern hervorragende Anwendungen durchgeführt werden. Die Energieversorgung, beruhend in einem wachsenden Maß  auf den erneuerbaren Energiequellen, bewirkt hier den  nötigen Schub, um den Kampf gegen die Armut zu gewinnen. Durch die Errichtung von dezentralen Wind- und Solarenergieanlagen sowie die Nutzung der Biomasse im ländlichen Raum werden vor allem die Menschen außerhalb der Städte mit elektrischer Energie versorgt.

Es muss uns bewusst werden, dass die Überwindung der Armut und der Kampf gegen den Klimawandel sehr eng miteinander zusammenhängen. Wenn wir das eine nicht schaffen, dann werden wir auch das andere nicht erreichen, es bedarf der Energiegerechtigkeit, der freie Zugang zu elektrischer Energie muss als ein Menschenrecht eingefordert werden. Die Verringerung der mit dem Klimawandel einhergehenden Probleme, die Verminderung der Armut und die Verbesserung der Gesundheit, die Stärkung der Rolle für Frauen und Mädchen sowie das Erreichen der acht Millenniumsentwicklungsziele 2015 spannen nunmehr den Rahmen für das gemeinsame Handeln in den kommenden Jahren auf.

Die Europäische Union muss sich zum Beschleuniger dieses Prozesses entwickeln. Der ökologische und soziale Umbau der Energieversorgung stellt eine faszinierende Herausforderung dar, welche allen Beteiligten eine nachhaltige „Rendite“ verspricht. In dieser Gerechtigkeitsdiskussion gehört die Zukunft den erneuerbaren Energiequellen und dies zum Wohl aller Menschen des Planeten. An uns allen, nunmehr das Leitbild für den sozialen Fortschritt zu gestalten, welcher weniger umweltbelastend ist. Johannes Wallacher, Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik hat diese Aufgabe mir folgendem Satz treffend beschrieben: „Vielleicht wächst momentan die Erkenntnis, dass wir auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind.“

Es muss allen Beteiligten im „Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle Menschen“ einleuchten, dass nur Frieden und Sicherheit die Voraussetzung für das einvernehmliche Miteinander auf dem Planeten sind.

Schäfferotserklärung zum 05. Dezember 2011

Schäfferotserklärung zum 05. Dezember 2011

 

05 Dezember 2011

 

Kolleginnen a Kollegen vum Schäffen a Gemengerot,

Dir Dammen an Dir Hären vun der Press,

Dir Dammen an Dir Hären Auditeuren a Spektateuren,

Dir Dammen an Dir Hären,

 

Ech hun d’Eier an d’Freed Iech bei Geleenheet vun der éischter Sitzung vum Steeseler Gemengerot no de Walen vum 09. Oktober ze begréissen.

Ett wuaren zu Steesel déi 4. Walen am Proporzsystem. Déi 1. Proporzwalen an eiser Gemeng waren 1993. Bis dést Joer waren an den suksessiven Gemengeréit saït 1993 3 Fraktiounen vertrueden an zwar d’LSAP mat der absoluter Majoritéit, d’CSV an d’DP.

Dës Kéier ass d’Konstellatioun eng aner: 4 Fraktiounen am Gemengerot LSAP, DP, CSV, Déi Grëng mat respektiv 5, 3, 2, 1 Sëtzer.

D’LSAP huet also nett méi déi absolut Majoritéit.

Ett huet mussen no enger Koalitioun gekuckt ginn. D’LSAP huet de Wiessel vum Wieler octroyéiert kritt, an zwar vun der Majoritéit an eng eventuell Koalitioun, huet dat och realiséiert mat der CSV, déi de Wiessel vun der Oppositioun an eng Koalitioun mat der LSAP vollzunn huet.

Also 2 Parteien an keng 3 hunn de Wiessel faerdegbruecht!

D’LSAP huet 5 Sëtz, d’CSV huet de 2. Also eng zolitt Majoritéit mat 2 Fraen a 5 Männer, déi eng breed Plattform vun der kommunaler Bevölkerung duerstellen, an zwar 61,5 %.

Eng Equipe déi ett ganz bestömmt faerdegbrengt eis Gemeng beispillhaft ze féieren am Sënn vum Wuelbefannen vun hire Bierger, an deene Beraïcher wou eng Gemeng hir Zoustännegkeet huet, an daat ass waït- a breedgefächert.

D’Gemeng, mat hiren Gewielten, hiren Instanzen, hiren Kompetenzen, hirem Personal, hiren Dingschter, d’Kollektivitéit déi am nôtze beim Bierger ass, déi am beschte placéiert ass seng Uleiessen entgéintzehuelen oder se dohin ze leeden wou se ze behandele sinn an dem Bierger woumeiglech eng berechtegt Satisfaktioun ze verschâfen, engersaïts, ânersaïts Decisiounen ze huelen an se vollstrecken, fir Strukturen an Infrastrukturen ze schafen, déi d’intérêt général sinn, an domat den Niveau vu Liewensqualitéit an der beschtméiglecher Positioun ze halen an ze optiméieren. Déi Missioun huet och jiddfereen deen hei un dësem Dësch setzt.

Mir als Koalitioun hun duerfir e gemeinsamen Programm opgestallt deen mer Iech haut den Owend am Detail virstellen, an deen se an denen nächste 6 Joer sech virgeholl huet auszeféieren. Ech halen och drop fir alleguer deene Merci ze soen an ze félicitéieren déi de Courage haten fir sech de Walen ze stellen awer d’Chance nett hun fir haut den Owend hei am Gemengerôt ze sinn.

 

Ett ass eng al Gemengerôtsperiod vun 6 Joer ausgelaf. Mir stinn virun enger neier.

Déi läscht Period war nett ëmmer erfreelech. Bei waïtem nett!

2 brutal Akzidenter mat 4 Doudesaffer hunn vill ganz daïschter Wolleken iwer eis Gemeng zéie gelooss.

Nach eng Kéier bedaueren mer zudéifst dös Virfäll, vernaïpen aïs virun den Doudesaffer, drëcken hiren Famillen eist déifst Matgefill aus an hoffen datt esou eppes sech nett méi ereegent.

Jiddfereen deen hei mat implizéiert wuar huet daat nett gewollt, jiddfereen vun hinnen verdingt mënschlechen an moralëschen Baïstand.

 

Eise Koalitiounsprogramm den vun Nohaltegkeet geprägt ass:

 

Mir hun en Territoire vun 21,808 km2 an deem Mënschen schaffen, sech bewegen an a vum Territoire ewech, wou Animatioun ass, kultureller a sportlecher, wou Kanner op hirt spéidert Liewen matvirbereed ginn, wou Gesellegkeet sech entweckelt, wou Letzebuerger an Nett-Letzebuerger mat eneen eens ginn, wou Solidaritéit an den sozialen Zesummenhalt gefördert musse ginn, wou no allen Altersklassen vun eiser Gesellschaft muss gekuckt ginn, en Territoire wou ganz vill sech bewegt a wou mer derzou ze suergen hunn datt d’Emfeld an d’Emwelt stëmmen.

Ronderëm deem Gesellschaftsliewen , wat op deem urbaniséierten Deel sech ofspillt, eng wonnerbar Fauna a Flora, an enger Gringzon déi muss gefleecht an erhaale ginn. En Territoire deen un 7 aner Gemenge stéisst, an deem déi demografresch Entwecklung rapid vir séch gangen ass an nach weider virun geet, a wou d’Infrastrukturen bestänneg mussen dorun ugepasst ginn fir den berechtegten Usprech vun der Communautéit ze entspriechen.

 


I. D’Schoulen

 

D’Schoulen hun fier dës Koalitioun absolut Prioritéit. D’Ecole Fondamentale, mam Kand am Mettelpunkt, dréit maassgeblech derzou baï fir eis jengsten Generatioun op eng gesechert Zukunft ze preparéieren an déer se Responsabilitéiten ze huelen huet. Eng wichteg Viraussetzung fir d’Kanner ass déi, datt se gaeren an d’Schoul ginn, wou se motivéiert a gudd Personal begéinen, wou  d’Partnerschaft stëmmt, tëschent Kanner, Elteren, Inspektorat, Comité d’Ecole, Elterenvereenegung an Gemengeninstanzen. Eng Schoul wou Demokratie geléiert an gelieft gett, wou jiddferengem seng Rechter a Flichten respektéiert an agehaale ginn. Wou zesummen, ënnereneen, geschwaat gett iwer Programmer, Projets’en, wou zesummen d’Schoulcharta, de Plan de réussite opgestalt resp. besprach ginn, zesumme geplangt gett esouwuel um Niveau vun den Aktivitéiten wéi vun den Infrastrukturen. Dat féiert zu méi engem groussen Bewosstsinn vun de sozialen Kompetenzen an engem Interessi fir Demokratie.

 

Déi Erausfuerderungen fir d’Ecole Fondamentale ennerstetze mer voll a ganz.

Demokratie an der Ecole Fondamentale:

Wat sinn d’Zielsetzungen:

–       Entwecklung vun Waerter an Behuelen déi eng Gesellschaft ouni Violenz viséiereren. Dorënner faalen Toleranz, Solidaritéit an Verantwortung iwerhuelen, Waerter déi ëmmer gülteg sinn am Gesellschaftsliewen,

–       d’Méiglechkeet offréieren fir sech aktiv an den Entscheedungsprozesser an der Meenungsbildung ze bedeelegen. Eis Gesellschaft brauch nun eben kritësch a respektvoll Stëmmen. Och all daat schaaft e positivt Schoulklima, an domat wiesst och den Prozentsatz vun der Reussite. D’Léieren vun engem gudden gesellschaftleche Komportement hale Schrëtt mat engem erfollechraïchen intellektuellen Léieren.

 

Wat ëenerstetze mer fir daat ëmzesetzen:

 

–       de Klasserôt mat regelmässegen Gespréicher teschent Schüler an Enseignantsen wou een deem aneren seng Eegenheeten respektéiert,

–       schoulësch Inclusion, wat Behënnerter an friemsproocheg Kanner ugeet,

–       d’Schoulcharta, wou Rechter a Flichten vun all Partner festgehaale ginn, déi gefestegt gin an déi Personnalitéiten staerken.

–       d’Schülerparlament, wou kennen Perséinlechkeeten gestärkt ginn, Facultéiten an Talenter entweckelt, wou Vernetzungen kennen entstoen an ennerhaale ginn.

–       d’Ausbildung vun Mediateuren no deem beschtméiglechen Modell, fir datt Spannungen tëschent Schüler an Enseignantsen, ekartéiert ginn, dat begräift och eng verstaerkt Gewalt- an Suchtpräventioun.

 

Dat sin Emsetzungsméiglechkeeten déi sollen lues a lues agesat ginn.

 

Mir sinn amgang aïs iwer Ganzdagsschoulmodeller ze informéieren. Hunn schon zu Letzebuerg an am Ausland Rendez-Vousen geholl fir eis déi Modeller ukucken an unhéieren ze goen an se dann hei, no Instruktioun, zur Sprooch ze brengen an se no hiren Virdeeler ëmsetzen.

 

An d’Ecole fondamentale gehéiert och d’Gesondheetserzéiung, ass schon mam Ministère de la Santé ageleet, eng gesond Ernährung an dee sportlechen Ausglaich, mat der LASEP an an eise Sportsvereiner, Ernährung mat regionalen, saisonalen Produkter, leeft schon an eiser gudd fonctionnéirender Kantinn.

 

Méiglechkeeten schaafen fir kennen zu jidder Zaït op modern Informatiouns- an Kommunikatiounstechnologieen zreckzegraifen.

 

Wat am effikassten ass, d’Schülerzeitung oder de Kannergemengerôt, dat diskutéiere mer deemnächst hei mat dem zoustännegen Léierpersonal. E Projet-pilote fir Emweltkultur ënnerstëtze mer an an der nächster Sitzung waerte mer an deem Sënn d’Schoulorganisatioun ofänneren.

 

Der Präsenz vun engem héigen Prozentsaatz nett-letzebuergeschen Kanner gett an hirem Interesse Rechnung gedroen.

Den Schoulwee gett fir d’Kanner méi sécher gemat, d’Etude doriwwer hu mer, si gett ënnersicht, diskutéiert an dann ginn Moossnahmen proposéiert. Domat wëlle mer de Schoulwee manner geféierlech maachen fir den Individualverkéier bei de Schoulzentren ze reduzéieren.

De Pavillon grand-ducal „Am Gatter“ steet eisen Klassen zur Verfügung.

Di bestehend ausserschoulësch Aktivitéiten ginn weider ausgebaut.

D’Spillplaazen ginn moderniséiert.

Eis modern Schoulinfrastrukturen ginn ausgebaut:

Zu Heeschdref:

 

–       Eng Crèche an eng Maison Relais

–       Eng Turnhal = Concertssall fir eis Harmonie an Trainingsraum fir Sportvereiner inkl. fir Matcher vun Jugendequipen.

 

Vir Steesel hu mer e Konzept ausgeschafft wéi een den bestehende Schoulcampus kann ausbauen fir dem Accroissement vun der Schülerzuel an neien Dingschter wéi Bibliothèque, Mediathèque, Gemengenarchiv, gerecht ze ginn. Am Bestand also, an no de Besoinsen vun der Ecole Fondamentale an der Maison Relais.

 

Niewt der Ecole Fondamentale functionnéieren eis Maison Relaisen zu Steesel an Heeschdref. Gudd geféiert an equipéiert, zweck- an zielentsprechend. D’Hausaufgabenbegleedung ass a gudden Hänn, ofgestëmmt mat der Ecole Fondamentale.

 

Alles an allem hu mer

„Eng lieweg Schoul an eiser Gemeng“

déi mer ënnerstëtzen an weider ausbauen. Dat ass eisen  Obulus zur positiver Entwecklung vun eise Kanner an eisem Land!

 

II. JUGEND

 

An eiser kommunaler Gesellschaft muss d’Jugend méi eng staark Roll spillen. Mir mussen d’Jugend derzou brengen méi verstärkt un der Entwecklung an der Gestaltung vun der Gemeng matzeplangen. Si huet an deene Beraïcher eng Verantwortung. Ett geet em hie Zukunft an em déi zukünfteg Generatiounen. Et geet och em déi déi elo virun hinne sinn an déi kënne vun hirem Input profitéieren.

 

Um Plang vun der Integratiounsaarbécht vun Letzebuerger an Nettletzebuerger ass d’Associatioun vun de jonke Leit ganz nëtzlech. Dat gesi mer jo schon ganz besonnesch an den Kultur- an Sportsverainer wou vill Nationalitéiten sech begéinen. Do gett Komerôd- a Frendschaft gefleecht déi bis an den Erwuessenenalter duerchhaalen. Sou kritt d’Integratiounsaarbécht zolitt Wuerzelen.

 

Eng stark Representatioun vun den Jugendlechen an der Integratiounskommissioun ass vun groussem Virdeel fir positiv Resultater an den Aktiounen ze errechen. Iwregens ass ett wichteg datt jonk Leit an alle berodenden Kommissiounen staark vertrueden sinn.

 

Ausgebillt, kompetent an motivéiert Jugendelcher organiséieren d’Aktioun „Spill a Spass“ déi direkt am Ufank vun der Summervakanz uleeft. Aktioun déi derzou baïdréit fir den Kanner hir Fraïzaït an der laanger Vakanz sënnvoll an léierraïch opfëllt. Dat selwecht gellt och fir d’Vakanzaarbecht vun den Studenten am Alter vun 17 an 18 Joer, déi sech niewt der Erkenntnis vun Aarbecht am allgemengen Interessi, och nach kënnen en Täschegeld verdingen.

 

Fir d’Jugend waerte mer aïs derfir asetzen datt um „Steeseler Plateau“ eng Mountain Bike-Piste mat Accessoiren oppgeriicht gett. Dovunner kënnen och manner Jonker profitéieren. A fraier Natur ass dat eng Offer wou Jonk an Aal sech kënnen sportlech betätegen an eppes fir d’Gesondheet maachen, hiren Stress ofbauen.

Ais schwierft fir, fir dat tëschent den Aeppelbeemplantagen an der restauréierter Réimervilla ze maachen.

 

Et ass wichteg fir déi jonk Leit fir d’Aktivitéiten mat eisen Partnerschaftsgemengen Pacé (Jumelage) Großpertersdorf, Valmontone an Lukavac ze gewannen. Si sinn e wichtege Peiler an der Verwierklechung vun eisen Zielsetzungen, den europäeschen Integratiounsprozess hëllefen ze förderen, Erfarungen op allen gesellschaftlechen Gebidder auszetauschen, besonnesch och fir d’Integratiounsaarbecht op jiddferengem sengem Territoire. An den Bezéiungen mat den Partnerschaftsgemengen huet eis dynamesch Sektioun „Art à l’Ecole“ hiren Accord ginn fier eng kräfteg Hand matunzeleen.

 

Zesummen mam Service National de la Jeunesse an der Croix-Rouge an zesummen besonnesch mat eisem Jugendhaus Steesel-Koplëscht-Bridel an der JEUS waert op d’mannst eemol am Joer eng „Journée de la Jeunesse“ organiséiert ginn. Do steet kompetent Personal zur Verfügung fir déene Jugendlechen Ried an Aentwert ze stoen wat hir gesellschaftlech Problemer ubelaangt.

 

Wéi ëmmer si mir an der Gemeng zur Verfügung fir jonke Leit bei der Sich no enger Schaff behëlleflëch ze sinn.

 

Zesummen mat eisem Jugendhaus, deem mer méi eng grouss Publicitéit maachen, a mat eisen Jugendveréiner waerte mer am Laf vum Joer Manifestatiounen organiséieren, déi hieren Vierstellungen entspriechen.

 

Fir déi intergenerationnell Relatiounen ze verstaerken an ze festegen ass et vun groussem Notzen datt Jugendlecher an alle Veräiner an Institutioune matmaachen.

 

An deem Sënn wëlle mer Projetsen vun intergenerationnellen Haïser entwéckelen, wou jonk an erwuessen Generatiounen, all Generatioun, Letzebuerger an Net-Letzebuerger, Fraen a Maenner sech treffen, also Integratioun an alle Richtungen an generéiert déi intergenerationnel Solidaritéit.

 

III. SECHERHEET

 

D’Sécherheet an der Gemeng ass permanent am Aa ze haalen.

 

D’Séchereetsgefill vum Bierger ass nett ze ignoréieren.

Duerfir huet d’Gemeng, déi zoustänneg Organer, déi néideg Beméiungen ze ennerhuelen an déi effikassten Moyensen sur Verfügung ze stellen. Regelméisseg Kontakter mat der Regional- an Revéierpolizei féieren zur präventiver Aktioun vun deenen öffentlechen Dingschter. Präventioun virun der Repressioun. D’Visibilitéit vun der Polizei um Terrain wierkt präventiv. Op Geforepunkten an Geforenzonen um Territoire vun eiser Gemeng sinn d’Polizeiautoritéiten opmierksam ze maachen.

Den interkommunalen Präventiounskomitee, d’Gemengen Steesel, Luerentzweiler, Lëntgen, ass duerzou an d’Liewe geruff ginn, fier mat der Polizei koordinéiert Secherheetsbestëmmungen ze plangen. Vun deenen 3 Gemengen, an Zesummenaarbecht mat der Polizei ginn Sécherheetsinformationsowender organiséiert an zwar interkommunaler.

 

E ganz wichtegen Akteur um Plang vun der kommunaler resp. interkommunaler Sécherheet ass eise Pompjeeskorps deen den Service d’Incendie et de Sauvetage exécutéiert.

 

Eis motivéiert a gutt instruéiert Pompjéen, déi och fier en gudden Nowues suergen, beméien sech matt allem Sérieux ëm d’Sécherheet vun eise Bierger hierer kierperlecher Intégritéit an hire Gidder. Hinnen ass keng Stonn ze fréi a keng ze spéid fir an den Asaz ze goen, ënnert deene beschte Viraussetzungen vun Formatioun, Weiderbildung zu Letzebuerg oder am Ausland, an regelméissegen Uebungen, kommunaler, interkommunaler an régionaler, mat modernem Equipement.

 

An duerzou gett et och elo deemnächst méiglech gemat fier daat modernst Gefier „One Seven“ optimal ze manipuléieren andeem datt mer derfir suergen datt eng Uebungsfläch ugeluecht gett, déi nett nëmmen vun eisem Corps benotzt gett, mais och als nëtzlech vun anere Gemengen ugesi gett. Mat deenen gett eng finanziell Participatioun festgeluecht.

Den bestännegen Dialog tëschent dem Buergermeeschter an dem Chef de Corps dréit zu enger gudder kommunaler Zesummenaarbecht baï déi drop ziilt fier d’Sécherheet an der Gemeng stabill ze haalen a wou nach méiglech ze verbesseren.

 

IV. SOZIALES

 

Am sozialen Beraïch bleiwe mer aktiv so wéi daat an der Vergangenheet ëmmer de Fall war. Fier den 3. Alter, fier déi eelst Generatioun esou laang wéi méiglech an hierem gewinnten Milieu an Emfeld ze behalen. Fier datt se sech do esou laang ewéi méiglech wuelfillt, duerzou hu mer baïgedroen an dem dat mer hinne méisaiteg Aktivitéiten, Strukturen, Infrastrukturen ugebueden hun, déi vun ganz villen genotzt gi sinn. Si kënnen weiderhinn vun engem gudden organiséierten öffentlechen Transport profitéieren deen nach emmer verbessert gett. Sport an kulturell Manifestatiounen stinn hinnen op, duer wou mer se mat öffentleche Moyensen brengen. Di interkommunal Strukturen an Infrastrukturen déi fir den 3. Alter an d’Liewe geruff gi sinn ginn vun deene Eeleren genotzt, wéi Club Seniors, Aide an Soins à domicile, d’Help Dingschter.

De „Flaïssege Fiisschen“, en Dingscht vum CIG-R, ass hinne op Ufro behëlleflech.

Eis Assistante sociale souwéi eisen Pensiounsberoder huelen sech hirer Suergen an Besoinsen un.

An der Zukunft waerte mer derfir suergen datt hir Fraizaïtgestaltung nach ausgeweit an diversifizéiert gett wéi z.B. mat Vierliesungen an Informatikkuren.

Fir d’Solidaritéit ze staerken, beméie mer aïs fir dass déi déi méi zéi sinn, op eis ugebuede Fester kommen. Dat hu mer döst Joer schon probéiert. Si sollen sech zu esou vill wéi méiglech an enger gudder Ambiance erëmfannen.

An hirem natirlechen Emfeld fannen se an eiser Gemeng déi beschtens gefleegten Wanderpied, am Dall an op der Héicht, am  Bösch an um fraïe Feld.

D’Amiperas-Sektioun déi mer materiell an finanziell ënnerstetzen, bereeden, dem 3. Alter geselleg an interessant Porte-Ouverten an Sortien.

Wann d’Autonomie vun de Leit noléisst hu mer fir si vill an genuch Méiglechkeeten fir se adequat ënnerdaach ze brengen. Do si mer hinnen behëlleflech an Strukturen wéi Maredoc – Heeschdref, wou Entgéintkommen Tromp ass, bei Claire a.s.b.l. zu Letzebuerg, wou mer e Recht op 5 Better hunn, zu Boufer oder Bierschbech, mat deenen Haiser hu mer di bescht Relatiounen duerzou.

An döser Period setze mer weider op den sozialen Wunnengsbau. Am Kader vun der consultaltion rémunérée, Helsem-Heeschdreff. Um site zu Mëlleref um gemengeneegenen Terrain Eck Rue de Hunsdorf – Rue Paul Eyschen. Bei Geleenheet vun der Opstellung an Ausféierung vun PAPen souwéi dat am Bebauungsgesetz virgeschriwen ass. Domat gi mer mannerbemëttelte jonke Stéit d’Méiglechkeet zu abordable Praïsser eng Eegentums- oder Mietwunneng ze bezéien.

Kanner déi aus méi sozialschwaache Schichten kommen sollten fir eis wuelhabend Gesellschaft keng Stéifkanner sinn an sollten och ënnert bestemmten Konditiounen vun engem Vakanz- an Erhuelungsopenthalt kënne profitéieren.

Behënnert Persounen sinn nett um Rand vun eiser Gesellschaft unzesidelen. Keng Diskriminatioun fir si. Glaïchwaerteg Bierger. Si fannen hir Plaz ënnert allen aneren a ginn glaïchbehandelt. Erliichterten Zougank zu allen Manifestatiounen an Zervisser. Hierem Handikap gett wouméiglech Rechnung gedroen bei allen öffentlechen Infrastrukturen.

 

An de Baugeneemegungen gett recommandéiert fir der eventueller fréi oder spéider Präsenz vun enger handikapéierter Persoun Rechnung ze droen.

 

Eisen interkommunalen „Office Social“ Steesel-Lorentzweiler ënner Steeseler Präsidenz a mat kompetenten Memberen fonctionnéiert gudd. Vun do aus gett alle Leit déi an der Nout sinn gehollef an hire Misär erliichtert oder ekartéiert.

D’Epicerie sociale zu Rolleng, fir déi méi sozial schwach, leeft zur gréissten Zefriddenheet vun hiren villen Clienten.

 

Eis intensiv Zesummenaarbecht mam CIG-R, fir déi mer fir d’nächst Joer, am Budget eng verstaerkt Subventioun virgesinn hunn, dréit derzou baï fir Leit déi ouni Aarbecht sinn ze iwerbrecken an se esou schnell wéi méiglech erem an den Aarbechtsprozess agegliddert ze kréien.

En Appell maachen mer an behëlleflech si mer fier „assistants parentauxen“ ausgebillt ze kréien fier den Elteren déi wëllen engem Beruff nogoen hier Kanner ze versuergen. D’Konzept vun den Dageselteren soll och derzou baïdroen de Kanner ee méi familiäre Kader ze bidden.

 

An der „Maison Relais“, a Relatioun mat der Ecole Fondamentale, gett dat pädagogescht berücksichtegt, dat och an Zesummenaarbecht mat der Elterenvertriedung.

 

Dat sin Moossnaamen déi an de Kader vun der Chancenglaïcheet tëschent Fra a Mann, déi mer virdundreiwen, passen. An deem Sënn hu mer och eng staark Participatioun vun de Fraen an den Gemengekommissiounen.

 

 

V. INTEGRATIOUN

 

Eng vun deene groussen Erausfuerderungen an der Zukunft fir Letzebuerg ass d’Integratioun vun de Letzebuerger an den Nett-Letzebuerger. De Gemengen hier Beméiungen sinn an deem Beraïch gefrôt. Si sinn déi déi duerzou en substantiellen Beitrag kenne leeschten.

Integratioun ass wichteg fir dat sozialt Zesummenliewen.

 

Mir hunn hei an der Gemeng ronn 40 % Nett-Letzebuerger, zesummengesaat aus 66 Nationalitéiten. Dat bedeit vill Integratiounsaarbecht a stellt secherlech seng Problemer um Nivo vun eiser Ecole Fondamentale an der Maison Relais.

 

Integratioun begraïft Respekt, Toleranz an Solidaritéit.

Fir an der Integratioun weider ze kommen hu mer vill Strukturen hei an der Gemeng wou daat ka geschéien. D’Zougehéiregkeet zu engem Veraïn, steet duerfir jiddferengem op, a mir waerten all Effortsen maachen fir daat ze förderen. Mir waerten déi eenzel Communautéiten, och déi minoritär, zesummenruffen fir weider Mëttel a Weer ze fannen am Sënn vun der Promotioun vun der Integratioun.

 

Mir insistéieren bei den Nett-Letzebuergeschen Matbierger fier un letzebuergeschen Sproochkuren deelzehuelen. Dat gellt fir all Erwuessenebildung.

D’Noperschaftsfester déi bei aïs zur Traditioun gi sinn droen zum Zesummeliewen baï.

 

Eisen Nationalfeierdag, ass wat d’Fête Populaire um Virowend, ugeet, vun groussem Erfolleg markéiert. An dee Kader hu mer och eis “Fête de l’Amitié“, d’Fest vun den Nett-Letzebuerger, agereit. Fir dem Virowend vum Nationalfeierdag nach méi e groussen Elan an Eclat ze ginn, maache mer en speziellen Opruff un all Matbiergerinnen, Matbierger a Veraïner fir och massif um offiziellen Deel vun den Feierlechkeeten deelzehuelen.

An de berodende Kommissiounen sinn eis Nett-Letzebuerger Matbierger wëllkomm.

Den Integratiounspakt gett ënnerschriwwen. D’Informatioun am Interesse vun den Nett -letzebuergeschen Matbierger gett méisproocheg gehalen. D’Integratiounskommissioun muss an der Integratiounsaarbecht eng Virreiderroll spillen.

 

VI. EMWELT

 

Emwelt, an Naturschutz, e ganzt wichteg Thema.

Mir sinn 2007 als Naturgemeng augezeechnent ginn, well mer während Joeren um Plang vun der Ekologie vill Effortsen gemat hunn.

Mir schaffen intensiv un der Erneierung vun eisem Bebauungsplang, opprond vum modifiziéierte Gesetz vun 2004 iwert d’Bebauung vun den Gemengen. Ett ass eng Prozedur déi komplizéiert ass besonnesch wat d’Virschreften ubelaangt iwert d’Anhuelen vun Avisen an Autorisatiounen.

D’Modifikatioun baséiert och op

–       Baïbehaalen vun der bestehender Bebauungszon

–       keng Ausdeenung vum Perimeter

–       Erhaalen vum ländleche Charakter

–       Protektioun vun den Biotopen

–       Reservatioun vun Terrain fier öffentlech Zwecker

–       Oeffentlech Siten virgesinn wou Leit sech kënnen begéinen a bequem ophaalen.

Do wou fir spéider PAPen virgesi sinn, maache mer schémas directeurs déi mer mat allen betraffene Propriétairen bespriechen wéi z.B. zu Steesel am Zentrum, zu Heeschdreff „An der Jenkewiss“, „Am Raedelsflass“, an um Site vun der fréierer Gipsmillen „Irthum“. Dat am Sënn vun der harmonëscher Entwëcklung vun deene Wunngebidder.

En PAP gett elo gemaat an der Rue Basse, wou mer dann erëm e schéint Bild an der Entrée vum aale Steesel kréien a besonnesch eng weider gutt Impressioun vun dém soss schéinen Duerf an der Gemeng.

 

Wat d’Offallwirtschaft ubelaangt, do setze mer virun allem op d’Offallvermeidung, strikt Vermeidung vun der Offallentstéiung, speziell vun toxëschen an geféierlechen Substanzen.

 

Vermeiden vum nett onentbierléchen Matérial an dem Wuerenkonsumm. Do vermëttele mer den Konsumenten déi néideg Verhalensregelen déi beim Akaaf an nom Konsum z.B. sollen berücksichtegt ginn. Mer verweisen do och op den Kodex vun der „Semaine de la réduction des déchets“ europaësch Woch vum 19.-27. November 2011, also ganz rezent.

 

En neien Recycling-Center gett interkommunal mat der Walfer Gemeng organiséiert. Dat ass méi rationnell an mer schaafen Méiglechkeeten vun enger méi grousser Palette vun Offallofhuelen. Domat verschwennt dann och den aktuellen Recycling-Center aus der Wunnzon. E kennt an d’Industriezon, wou en higehéiert.

 

E gett méi secher ugeluecht an ëmmer nach ausbaufäheg.

Nom Ofbau vum Recycling Center bei der Mëllerefer Bréck gett op déer Plaz eng Gringfläch ugeluecht, parkähnlech, als Fraïzaïtgebued, a Verschéinerung tëschend Mëlleref an Heeschdref.

 

Der Biodervisitéit gett also och no bei der Uelzecht eng héich Bedeitung baïgemooss.

 

Mat de Baueren si mer amgaang ze schwätzen iwer d’Verschaffen vun de Kichenoffäll an den Offall vum Bâm- an Heckensschnëtt. Doranner passt och d’Diskussioun iwer d’Zoubereedung vun Humus fir dorun interesséiert Verbraucher.

 

Schonn am Laf vun 2011, den 22. Abrëll, huet eise Gemengerot sech géint déi friddlech Notzung vun der Atomenergie ausgesprach.

Am Energieberäich hun d’Gemengen eng ganz besonnesch Virreiderroll ze erfëllen, duerch eng vierbildlech Astellung wat den Verbrauch vun Energie an hiren Infrastrukturen ubelaangt.Energiespueren ass dat ierwescht Gebot. E geet schon an de Schoulen un.

 

Promotioun vun den erneierbaren Energien.

 

Energieeffizient Moossnâmen bei Neibauten an Embauaarbechten vun den Heizungen ginn subventionnéiert, vum Staat a vun der Gemeng. D’Subventiounen vum Staat loossen oft laang op sech wuarden. Do gräift d’Gemeng manner Bemëttelten ënner d’Aerm an deem datt se déi Primen viersträckt.

 

Klient gi mer op den Baueren hirer Biogasanlag, ënnert der Konditioun datt mer vun der Hensdrefer Stroos aus en Accès dohinner schafen.

 

D’Aktioun „Grénge Stroum“ feiere mer weider.

 

Energieberodung an Sensibiliséierung sinn wichteg. Dat maachen eisen Emweltservice, mat engem spezialiséierten Architekt an My Energy. D’No- an Ufroen sinn importent. All Moossnamen an Aktiounen ziilen op d’Reduktioun vum CO2-Ausstouss.

 

Op d’Drénkwaasserversuergung lée mer eng ganz besonnesch Opmierksamkeet, well déi liewenswichteg ass. Mir sinn op deem Plang an enger ganz gudder Situatioun souwuel quantitativ ewéi qualitativ. Vun 2 Platauën gi mer mat SEBES Drénkwaasser versuergt, Steesel an Heeschdrëf.

Den SEC (Syndicat des Eaux du Centre) reguléiert d’Quantitéit tëschent de Gemengen. Mir kontrolléieren regelmässeg d’Qualitéiet. D’Quellen déi kënnten e Risiko fir d’Gesondheet duerstellen, sinn ausser Betrieb gesat. De Quelleschutz ass a gett weider garantéiert. D’Ortsnetz bessere mer kontinuéierlech aus fir Drenkwaasser ze spueren an fir d’Alimentatiounsofsëcherung

 

Déi nächst Period gëllt och der Ausweidung an der Erneierung vun den Ofwaasserkanäl am Hibléck vum Proppergestalten vun eise Gewässer an datt mer nach an den Délaien bleiwen fir déi öffentlech Subventiounen ze kréien.

 

Mat der Erdgasverleeung gi mer mëttelfristeg an der ganzer Gemeng faerdeg, bis op den Haff: Duer kënne mer net fir de Gas brikoléieren goen, soss rutschen déi ugeschloen Stroossen . „Den Haff“ get mat Gas equipéiert au fur et à mesure vun den Stroosenerneierungen.

 

 

A propos „Den Haff“, en Dauerbrenner wat d’Rutschgefor ubelangt.

Bestänneg si mer am Zugzwang fir d’Secherheet vun Persounen a Gidder ze garantéieren. Virun kuerzem hu mer eng kostspieleg vum Geriicht ordonnéiert Expertise vun 345.000.- Euro bezuelt. Eng Expertise déi nach muss ergänzt ginn duerch Nofuerschungen. Vun den Secherheetsmoossnamen nach net ze schwätzen. Dringend Moossnamen ginn direkt geholl am Intérèt vun der Secherheet.

 

A part ça, ass „Den Haff“ awer en ekologesch waertvollen Domaine dée mer weider an Zukunft fleegen. Wou mer Kulturelles organiséieren ouni d’Bewunner ze belästegen.

 

Allgemeng sinn eis Stroossen an engem impekkabelen Zoustand.

 

Zu Heeschdrëf gett d’Rue du Moulin am Kader vun der Ausféierung vun engem PAP erneiert.

 

An eise Kantinen suerge mer derfir, am Sënn vun enger gesonder Ernährung regional an saisonal Produkter ze verwenden. An de Schoulen gett fir eng gesond Ernährung sensibiliséiert. Geegente Moyen duerzou ass dée vun de Schoulkanner ugeluechte Schoulgaart um Schoulkampus. Den Öko-Muart, dée mer no Récksprooch an Propositiounen vun den Participantsen 1 x am Joer am Hierscht um Steeseler Bierg organiséieren, soll d’Geleegenheet ginn fir einheimesch Produkter zum Verkaaf ze offréieren.

 

D’Renaturéirung vun der Uelzecht gett do weidergedriwwen wou et méiglech ass. Dat ass fir d’Biodiversitéit ze verstaerken an fir d’Iwerschwemmungsrisiken ze reduzéieren.

 

A propos Iwerschwemmungen, do treffe mer déi néideg Moossnamen fir déi kompromettéiert Ustéisser vun der Uelzecht virun Iwerschwemmungsgeforen ze protégéieren.

 

Mir sinn och Klima-Bündnis Gemeng:

Ennerstëtzung vun Projeten an der 3. Welt am Aklank mat ONG-E. Am Kader vun der Alimentatioun „Steesel, Gemeng vum Fairen Handel“.

 

 

Mir wëllen als Gemeng e klengen Bäitrag zu enger sozial an economesch méi gerechter Welt leeschten andeems mir iwwerall do wou et méiglech ass an der Gemeng, fair gehandelt Produkter verwenden. Hei soll et net drëms goen déi lokal oder regional Produkter duerch de Fairtrade ze ersëtzen mä bei Importprodukter opzepassen vu wou se kommen.

 

Genau wéi mir d’Matbiergerinnen an d’Matbierger fir déi nohalteg Entwecklung mat hiren drei Säilen,  Ecologie, Economie a Soziales, invitéieren matzemaachen, a wéi mir als Gemeng se praktizéieren, esou wellle mir och eis Betriiber encouragéieren, hiren Beitrag duerzou ze leeschten.

 

VII. KULTUR

 

Et ass gewosst datt mer hei an der Gemeng eng breed an interessant Offer vun kulturellen Manifestatiounen hunn.

 

Et geet esou weider virun mat Concerten mat eiser Harmonie an auswärtegen Formatiounen, Cabaretsen, wéi elo demnächst den „Cabarenert“ mat och bekannten Akteuren aus eiser Gemeng, Theater vun Erwuessenen a Kanner aus der Ecole Fondamentale, Zirkus mat eise Schoulkanner. Vierliesungen mat einheimeschen an aneren Schrëftsteller an de Schoulen, an den Altersheimer, an eise Kultursäll.

 

Ausstellungen mat „Art à l’Ecole“ – Sektioun, déi an engem staarken Mooss derzou baidréit datt schon de Goût fir d’Kultur bei deenen Jëngsten gefördert gett. Eng Aktioun déi och vun der Ecole Fondamentale gedroen gett.

 

Den Park „Am Haff“ eegent sech gudd fir kulturell Ausstellungen, niewt dem Kulturhaus, fir grouss a kleng, mat Fotografien, Skulpturen an d’gett ennersicht fir do e Frailiichttheater ze organiséieren.

 

Weider Ennerstëtzung vum Syndicat d’Initiative bei sengen Aktivitéiten an notamment vun sengen regelméissegen Ausstellungen.

Eis Musikcoursen an Zesummenaarbecht mat der Museksschoul vun der UGDA ginn weider ausgebaut, dat am Sënn vun emmer méi enger breeder Offer fier Interesséierter an besonnesch fir den Gesankveraïn an d’Harmonie mat neien Akteuren ze dotéieren. Eis Harmonie ass momentan am Opschwonk, den Nowuess ass grouss. D’Effortsen vum Comité, Musikantinen an Musikanten verdingen datt mer se kräfteg finanziell bei der Uschafung vun neien Uniformen ënnerstetzen.

Eis Infrastrukturen fir Kultur ginn weider moderniséiert an rationell mat Liewen gefëllt.

 

Fir all eis Manifestatiounen an Organisatiounen gesi mer sozial ugepassten Entréespraisser fir an ginn eng adequat Reduktioun fir Studenten an Pensionnéierter. Pensionnéierter deene mer den Déplacement zu den Spektakelen erliichteren.

Ett ass imminent datt mer en sentier culturel duerch d’Gemeng uleen.

 

VIII. SPORT + FRAÏZAÏT

 

Am Beraïch vum Sport hu mer Veraïner déi bedeitend Leeschtungen opzeweisen hunn. Wat ganz besonnesch wichteg ass, si maachen eng brillant Jugendaarbecht. Duerfir verdingen se eis Unerkennung an eis weider Ennerstetzung.

 

Iwregens am Verainsliewen am allgemengen, gett d’Benevolat nett genuch unerkannt. Doriwwer schwätze mer mat den Verainer fir eng ugemiessen Belounung fir déi fraiwelleg Hellfer anzeféieren. Dat gett eng Mossnam déi soll derzou féieren fir d’Mataarbecht an de Verainer méi attraktiv ze maachen.

 

Eis Sportsinfrastrukturen ginn weider um beschte Stand gehaalen.

 

Verdingschtvoll Sportler, an aaner Akteuren déi sech z.B. kulturell erfiergedongen hunn, ginn vun der Gemeng belount an ervirgestrach.

 

Eis interkommunal Piscine PIDAL ass an de läschte Jôren mat domat héichverbonnene Käschten moderniséiert ginn. Käschten déi opgrond vun Praissteigerungen an nett ursprünleg Virgesinnenem nach ugewues sinn. An de Rendement wuâr nett daat wât versprach an sech erhofft gi wuar.

 

Weiter Investitiounen an de PIDAL ginn eréischt getätegt wann d’Finanzen ett erlaaben.

 

Een deen hei an der Gemeng eng Fraïzaïtbeschäftegung sicht, deen fënnt se, nett nemmen an de Veraïner, och um Terrain. Mir hunn duerzou villes zur Verfügung. Eis Bëschgebidder fier ze wanderen, eis Renaturéirungsgebidder déi ee kann genéissen, Velospist an eisen Park „Den Haff“. Renaturation, déi eisen Dall attraktiv mecht gett weidergefouert do wou ett méiglech ass.

 

IX. VERKÉIER + STROSSEN

 

Zu Letzebuerg hu mer allgemeng e Problem mat dem Verkéier, virun allem mam Individualverkéier, deen vill zevill dicht ass. Besonnesch d’Gemengen ronderem d’Stad kennen den Phénomène, mir hei och zu Steesel. Mir hunn en performanten öffentlechen Transport mais e gett nach ëmmer nett genuch genotzt. Bus + Zuchlinnen, zu allen Zaïten an op vill Plaazen vun der Stad Letzebuerg. Am Sënn vun der Sécherheet a vun der CO2-Reduzéierung setze mer op intensiv Sensibiliséierungskampagnen fir den Modalsplit 25/75 ze erreechen. Fir Moderniséierungen an Erlicherterungen an weideren Ausbau vum öffentlechen Transport setze mer ais weider an. Busheisercher. Elektronesch Annonce vum nächste Bus stinn um Programm.

 

Gewosst ass datt d’Rue de Hunsdorf zu Melleref en geféierlechen a fir d’Ustéisser en lästegen Schlaichwee ass, wou mer bei den zoustännegen staatlechen Verwaltungen ëmmer erem op Granit stoussen wann et drems geet de Schued a Grenzen ze halen. Mais mer ginn eis nett fir Moossnamen ze erreechen déi déi Staatstrooss manner attraktiv maachen.

 

Mir wössen datt d’Rue de Bridel zu Bäreldeng an déi zu Steesel geféierlech an och fir d’Ustéisser onbequem Stroossen sinn.

 

Déi nei Op- an Offârt vum Biergerkraïz – Rue de Luxembourg RN7 Heeschdreff wier eng Léisung wann se nett ging an den Zentrum vun Steesel an an d’Rue de Hunsdorf zu Mëlleref méi Verkéier brengen. Géint déi aktuell Planung vun der Trass wiere mer ais mat alle Mettelen fir dës grenzenlos Nuisancen fier Steesel a Mëlleref ze verhënneren.

 

Am Kader vun dem Ausbau vun den Fusiounsbaueren hirer Biogasanlag zu Mëlleref an de Miessen, ass et eng Conditio sine qua non fir vun der Rue de Hunsdorf op d’Miessen eng nei Strooss fir d’Landwirtschaft ze bauen déi dann soll op de Steeseler Plateau verlängert ginn. Domatt ginn déi bewunnten Siedlungen vum landwirtschaftlechen Verkéier entlaascht. Gespréicher an deem Sënn sinn scho méi laang mat de Baueren an den zoustännegen Verwaltungen mat Erfollëch amgaang.

 

 

Heeschdref PN18.

D’Barrière zu Heeschdref, geféierlechste Punkt aus der Gemeng, wou 5 Stroossen zesummenlaafen, Rue du Cimetière, 2x Rue de la Forêt Verte an Rue du Chemin de Fer. Treffpunkt vun villen Gefirer; déi Zuel hëllt ëmmer nees zou duerch:

–       Duerfentwecklung am ieweschten Deel vun Heeschdreff

–       Bestand vun den Schoulen

–       den zentralen Kierfecht

–       den Iwergank gett och ëmmer méi geféierlech duerch d’Zouhuelen vum Zuchverkéier.

 

Ee Gleck datt Heeschdreff entlaascht ass vum Schlaïchverkéier deen ëmmer iwer den Heeschdreffer Bierg erofkomm ass.

D’CFL an de Staat sinn sech der Gefôr vun deem PN18 bewosst, a sinn fier seng Schléissung; dat ass iwregens d’Politik déi fir d’ganz Land gellt, all Barrière ass eng Gefôr.

Mir schléissen aïs bedingungslos déer Astellung unn.

 

Dësen Iwergank soll esou schnell ewéi méiglech fir motoriséiert Gefierer zougemaat ginn, bleiw soll op déer Plazen secheren souterrain fir d’Foussgänger, Velos- a Rollstullfuerer. En souterrain fir Vehikelen soll op déer Plaz gebaut ginn, wou de Projet schon faerdeg ass an zwar Letzebuerger Strooss, Pâd, Rue de la Forêt Verte, an daat esou schnell ewéi méiglech. D’Eliminatioun vum Geforepunkt am Interessi vun sengen Usageesen an vun der der Emwelt.

 

En attendant, gett an de Schoulen zu Heeschdreff Sensibiliséierungscampagnen organiséiert fir op d’Geforen an d’Secherheetsbehuelen op déier geféierlecher Plaz opmierksam ze maachen.

 

Den Tableau des emprises erlaabt eis Kontakter mat de Propriétären opzehuelen fier eventuell e Foussgängerwee laanscht d’Rue de Hunsdorf(Melleref-Hensdref) an d’Rue Basse (tëschent Baereldeng a Steesel) unzeléen.

 


X. INTERKOMMUNAL ZESUMMENAARBECHT

 

Déi interkommunal Zesummenaarbecht

 

Vu grousser Wichtegkeet.D’Uelzechtdall-Konventioun, déi vun deene Steeseler initiéiert gouw ass vun gréisstem Virdeel vun allen 5 bedeelegte Gemengen:- Miersch, Lëntgen, Lorentzweiler, Steesel a Walfer.

 

Zieler:

 

  • eng Ofstëmmung vun den respektiven Bebauungspläng
  • e Verkéierskonzept wat am Aklang mat der Verkéierspolitik vun der Stad Letzebuerg muss emgesat ginn. Dat ausgeschafftend Konzept ass schon am September virgestallt ginn.
  • Schaafen vun engem Service Ecologique régional
  • Vernetzung vun den Sentiers autoépédestres tëschent den Konventiounsgemengen an doriwer eraus mat den Ustéissergemengen.
  • Kuren, an Aktiounen an Manifestationen um regionalen Plang wann se méi effizient an rationnell sinn wéi um lokalen oder kommunalen Plang
  • D’Zielsetzungen ginn ausgebaut.

 

Interkommunal Steesel-Walfer:

 

  • Recycling-Center
  • Consultation rémunérée: Masterplang tëschent Helsem an Heeschdref op engem Gebidd vun 54 Hektar (CREOS)
  • Fräiléen vun Réimeschen Iwwerreschter tëschent Helsem an Heeschdref
  • Service de sécurité: fir d’Infrastrukturen

 

XI. FINANZEN

 

D’Gemengefinanzen sinn gesond

 

  • Déi ordinaire Konten weisen en zolitte Boni aus.
  • Gemengentaxen leien ënnert der Käschtendeckung
  • D’Gewerbesteier ass substantiell dank dem gudden Fonctionnéieren vun eise Betrieber; ass awer ofhängeg vun der wirtschaftlecher Konjunktur
  • D’Elth als gréisste Betrieb huet en considerabelen Emsaatz
  • En neie Betrieb Rollinger mat 137 Aarbechtsplaazen brengt méi Recetten fir d’Gemeng
  • All déi aner Betriber droen zur Beräicherung vun der Gemeng bäi
  • D’Grondsteier ass fir de Steierzueler keng Belaaschtung
  • D’Dotatiounen vum Staat hänken vun der wirtschaftler Lag of.

 

Eis Schold ass bedingt duerch d’Upassung vun den Infrastrukturen un déi modern Entwécklung vun der Gesellschaft, duerch dat staarkt Uwuessen vun der Awunnerzuel bedingt och duerch nei Missiounen déi d’Gemengen vum Staat zougedroe kritt hunn.

De Bierger spiert d’Schold nëtt.

 

Eise Programm gett ausgefouert laut Prioritéiten an no der jährlecher Finanzsituatioun déi analyséiert gett opgrond vun der allgemenger wirtschaftlechter Lag.

D’Infrastrukturen ginn präisslech sober gehalen, gëlle Klänschen mussen ett nett sinn, anerer leeschten och den Dingscht.

 

XII. VERWALTUNG

 

D’Verwaltung huet Missioun.

 

  • De Pouvoir politique op Problemer, interner an externer, opmierksam ze maachen
  • Mam pouvoir politique Léisungen ze fannen
  • Décisiounen auszeféieren, ënnert der Begleedung vun der Politik
  • Awer och besonnesch dem usager vum service public déi beschtméiglech Hëllëfstellung ze ginn, dat mat aller Zuvierkommenheet.

D’Verwaltung ass keen Selbstzweck mais steet am Dingsscht vun der Allgemengheet, an ass zur Verfügung vun deem Eenzelen fier seng berechtegt Wensch ze erfëllen.

Zu deem Zweck hu mier déi néideg Servicer mat motivéierten an kompetente Leit.

Mir ënnerscheeden

  • Klassësch Verwaltung
  • De Service financier an den
  • Service technique

déi e ganzt duerstellen.

 

D’Verwaltung gëtt no den berechtegten Besoinsen opgestockt wann Nout um Mann oder un der Fra ass, dat am Intérèt vum tadellosen Fonctionnement vun den Servisser.

D’Moderniséierung duerch Informatiséierung ass an den heitegen Zaïten eng Selbstverständlechkeet.

 

Den Syndicat de gestion informatique Sigi ass senger Missioun gerecht, wann en eis bestänneg op dee läschten Stand vun senger Offer vun Servisser fier den usagers adaptéiert. Sou hate mer schon den 25. November eng Réunioun mat de Spézialisten vum Sigi fier am Kader vun „ma commune“ ze innovéieren, hunn décidéiert fir an dat System mat eranzeklammen fier dem usager vum Service Public saïn Wee ze verkierzen.

Weider Wifi Plazen ginn ageriicht.

D’Informatioun un d’Bevölkerung am Sënn vun der Transparenz gett massiv verstärkt mëttels iwersiichtlechem Matdeeelungsblad, Internet-Site, Info-Kanal an Test-Sendung. Dat och fir dem interesséierte Bierger eis Aarbecht méi no ze brengen.

 

Decisiounen an Realisatiounen vun den kommunalen Organer ginn, souwaït et zoulässeg ass, opschlossraïch an objektiv un den Public erungedroen.

 

Eis Regiebetrieber sinn a gi weider mat modernem Material equipéiert fier dem Bild vun der Gemeng déi beschte Qualitéit ze ginn. Gudd Personal muss och gudd behandelt an entlount ginn. Duerfier revidéieren a verbessere mer de Régime vun den Nett-Fonctionnairen. D’Fonctionnairen ennerleie dem Statut vum secteur communal. Dës Revisioun geet a Richtung Glaïchbehandlung vun all deenen déi sech an déier selwechter Situatioun befannen.

Emmer erëm gi mer befaasst mat Problemer vun Noperschaftskonflikter. Also mat Situatiounen déi nett an der Kompetenz vun der Gemeng leien. Mam Centre de Mediation maache mer en Accord fier en Médiateur anzesetzen, zu bestömmten oder flexibelen Zaïten, fier eventuell esou Konfliktsituatiounen aus der Welt ze schâfen ze versichen. Deen Service gett gratis fier d’Parteien déi en cause sinn. Gespréicher an deem Sënn sinn schon méi waït fortgeschratt an den Service kann deemnächst fonctionnéieren no öffentlecher Opklärung vum Public.

 

Déi konsultativ Gemengekommissiounen droen wesentlech zur Meenungsbildung vun den kommunalen Instanzen baï. Si ginn gudd Ustéiss fir Innovatioun, Gesellegkeet an Modernitéit. Mir proposéieren, fir d’Effikassitéit vun den Kommissiounen ze verbesseren, hier Zuel erofzesetzen an méi Beraïcher an verschiddenen Kommissiounen ze konzentréieren wéi z. B. d’Kulturkommissioun an d’Commission du Développement durable. D’Kommissiounsmemberen kréien en Jeton bezuelt a sinn op effektiv Memberen begrenzt. D’Konstellatioun an d’Zuel entspriechen deene vum Gemengerot.

 

Wichteg ass och datte mer 2 Mol all Joer d’Bierger alleguer aus der Gemeng zesummenruffen, fir se iwer Neies aus der Gemeng opzeklären.